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Berufsausbildung im Messebau: fünf Azubis über ihre Tischlerlehre bei IMA

Berufsausbildung im Messebau: fünf Azubis über ihre Tischlerlehre bei IMA

IMA International bildet am Standort Aßlar bei Wetzlar zum Tischler (m/w/d) aus. Derzeit lernen fünf Auszubildende im Unternehmen; ihre Ausbildungen haben zwischen September 2023 und August 2026 begonnen. Sie arbeiten von Anfang an an echten Projekten aus den Bereichen Messebau, Ladenbau und Displaybau mit, unter anderem für Unternehmen wie Buderus, Leica und Rittal. Meister und Ausbildungsleiter ist Maximilian Eckhardt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual statt: im Betrieb in Aßlar und an der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar. Die fünf Auszubildenden nennen vor allem vier Gründe für ihre Wahl: den modernen Maschinenpark, die Abwechslung durch wechselnde Projekte, das Team und die Zukunftsperspektiven.

Inhalt

Fünf Azubis, vier Ausbildungsjahrgänge

Seit dem 3. August 2026 gehören Lenny und Paul zum Team. Willkommen im Team, Lenny und Paul! Damit lernen aktuell fünf Auszubildende bei IMA in Aßlar, verteilt auf vier Jahrgänge. Wer neu anfängt, trifft auf Kolleginnen und Kollegen, die ein, zwei oder drei Jahre weiter sind und wissen, wie sich der erste Tag anfühlt.

Name Ausbildungsbeginn
Lenny 3. August 2026
Paul 3. August 2026
Bing 1. August 2025
Finn 1. August 2024
Joshua 1. September 2023

Meister und Ausbildungsleiter Maximilian Eckhardt mit den fünf Auszubildenden von IMA International in Aßlar

Warum IMA? Die Antworten der Azubis

Wir haben die fünf gebeten, selbst aufzuschreiben, warum sie sich für diesen Beruf und für IMA entschieden haben. Handschriftlich, ohne Vorgaben. Das kam dabei heraus.

„Ich habe mich für die Firma entschieden, weil ich die Schreinerarbeit interessant finde und ich durch die große Firma viele Bereiche kennenlernen konnte. Und besonders mag ich es, im Team zu arbeiten.“

Joshua, Auszubildender seit September 2023

„Ich habe mich für die IMA International GmbH entschieden, weil mich der Bereich Messebau besonders interessiert. Besonders angesprochen hat mich, dass ich dort in der Schreinerei arbeite und mein handwerkliches Geschick täglich praktisch einsetzen und weiterentwickeln kann. Die abwechslungsreichen Projekte und die Möglichkeit, verschiedene Arbeiten im Holzbereich kennenzulernen, machen die Ausbildung für mich besonders interessant. Außerdem schätze ich die Zusammenarbeit im Team und die Chance, viele praktische Erfahrungen zu sammeln.“

Finn, Auszubildender seit August 2024

„Seit 2025 mache ich meine Ausbildung zur Schreinerin bei IMA. Ich habe mich für den Betrieb entschieden, weil wir hier nicht nur über einen umfangreichen und modernen Maschinenpark verfügen, sondern auch ein freundliches Team haben. Die Kollegen und Kolleginnen sind wirklich hilfsbereit, man bekommt immer Unterstützung, wenn man Fragen hat. Aktuell kann ich an ganz unterschiedlichen Aufgaben mitarbeiten, und mit meiner jetzigen Ausbildung bin ich zufrieden.“

Bing, Auszubildende seit August 2025

„Ich habe mich für IMA International entschieden, weil ich bei IMA die Möglichkeiten sehe, mich weiterzuentwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln. Besonders gefällt mir die Möglichkeit, viel rumzukommen, da man auf verschiedene Messen fährt. Genauso gefallen mir die Möglichkeiten, sich als Team weiterzuentwickeln.“

Lenny, Auszubildender seit August 2026

„Ich habe mich für IMA International entschieden, da mich die Kombination aus moderner, neuartiger Technik und dem klassischen Handwerk besonders anspricht. Jetzt lerne ich in einem Unternehmen, das international erfolgreich ist und mit seinem großen Aufgebot an Abwechslung eine spannende und lehrreiche Ausbildung verspricht. Ebenfalls bietet das Unternehmen gute Zukunftsperspektiven, und ich freue mich, meine handwerklichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und viel Neues zu lernen.“

Paul, Auszubildender seit August 2026

Moderner Maschinenpark und klassisches Handwerk

Zwei der fünf nennen ausdrücklich die Maschinen als Grund für ihre Entscheidung. Das ist kein Zufall: In der Tischlerei von IMA stehen CNC-Fräsen, Kantenanleimer und professionelle Tischlermaschinen. Auszubildende arbeiten mit Holz, modernen Werkstoffen und hochwertigen Oberflächen und begleiten den Produktionsprozess von der Planung bis zur Fertigung. Dazu kommen überbetriebliche Lehrgänge für Maschinen- und Oberflächentechnik.

Paul beschreibt genau diese Mischung als das, was ihn angesprochen hat: moderne Technik auf der einen Seite, klassisches Handwerk auf der anderen.

Auszubildender und IMA-Mitarbeiter an der CNC-Fräsmaschine in der Tischlerei von IMA International in Aßlar

Abwechslung: kein Projekt ist wie das andere

Wer bei IMA ausgebildet wird, arbeitet an echten Projekten für international bekannte Unternehmen. Von der ersten Woche an. IMA fertigt Messestände, Ladenbau und Displays für Unternehmen wie Buderus, Leica und Rittal. Für die Ausbildung heißt das: Kein Projekt gleicht dem anderen. Joshua nennt als Grund für seine Entscheidung, dass er in einem größeren Betrieb viele Bereiche kennenlernen konnte. Finn hebt die abwechslungsreichen Projekte hervor, Bing die unterschiedlichen Aufgaben, an denen sie mitarbeiten kann.

Lenny verbindet Abwechslung mit noch etwas anderem: rauszukommen. Bei IMA fahren Auszubildende ab dem ersten Lehrjahr zu Messeauf- und -abbauten mit. Sie erleben den Job nicht nur in der Werkstatt, sondern auch dort, wo die Arbeit am Ende ankommt: auf der Messe.

Drei Auszubildende von IMA International arbeiten gemeinsam an einem Projekt in der Tischlerei

Ein Team, in dem Fragen erwünscht sind

Vier der fünf Statements erwähnen das Team, häufiger als jeden anderen Punkt. Bing wird dabei am konkretesten: Die Kolleginnen und Kollegen seien hilfsbereit, man bekomme immer Unterstützung, wenn man Fragen habe. Joshua sagt schlicht, er arbeite besonders gern im Team. Finn schätzt die Zusammenarbeit, Lenny die Möglichkeit, sich als Team weiterzuentwickeln.

In einem Betrieb mit mehreren Jahrgängen lernt man nicht nur vom Ausbildungsleiter. Man lernt auch voneinander. Wer im zweiten Lehrjahr ist, weiß noch genau, wie sich der erste Tag angefühlt hat.

Begleitet werden die Auszubildenden von erfahrenen Fachkräften. Meister und Ausbildungsleiter ist Maximilian Eckhardt.

Auszubildender an der Plattenaufteilsäge in der Tischlerei von IMA International in Aßlar

Nach der Ausbildung: Perspektive im Betrieb

IMA bildet aus, um die Auszubildenden nach der Ausbildung fest ins Team zu übernehmen. Nach dem Gesellenbrief stehen Wege zum Meister oder Techniker offen. Paul hat das bereits vor seinem ersten Arbeitstag überzeugt: „Ebenfalls bietet das Unternehmen gute Zukunftsperspektiven“, schreibt er in seinem Statement.

Dass das keine leere Aussage ist, zeigt der Blick auf die Jahrgänge: Joshua ist seit September 2023 dabei und damit im dritten Ausbildungsjahr. Und Maximilian Eckhardt, der heute als Meister und Ausbildungsleiter die Azubis begleitet, hat seine eigene Ausbildung ebenfalls bei IMA gemacht. Seit 2019 ist er im Betrieb.

Für IMA ist Ausbildung mehr als die Besetzung offener Stellen. Junge Menschen in einen Beruf zu begleiten, ihnen Verantwortung zu übertragen und Perspektiven zu eröffnen: Das gehört zum Selbstverständnis eines Unternehmens, das seit fast fünfzig Jahren in der Region verwurzelt ist. 

Tischler als Beruf: Chancen und Perspektiven

Wer die Tischler-Ausbildung in Hessen abschließt, hat mehr Möglichkeiten als viele vermuten. Das Handwerk sucht qualifizierte Fachkräfte: in der Werkstatt, im Projektmanagement, in der Montage und in der Planung. Tischler arbeiten in kleinen Handwerksbetrieben, in der Industrie und in spezialisierten Betrieben wie dem Messebau.

Nach der Gesellenprüfung stehen verschiedene Wege offen: Wer in den Beruf einsteigt, kann Verantwortung übernehmen und sich zur Führungskraft entwickeln. Wer weiterlernen möchte, kann den Meister oder Techniker machen und damit die Voraussetzung für einen eigenen Betrieb oder eine leitende Position schaffen. Auch ein Studium im Bereich Holztechnik oder Innenarchitektur ist möglich.

Handwerkliches Können, das Verständnis für Materialien und die Fähigkeit, Dinge mit den eigenen Händen zu schaffen: Das bleibt gefragt. In Zeiten, in denen vieles digital und automatisiert wird, hat das besonders viel Wert.

Ausbildung zum Tischler bei IMA: die Eckdaten

Thema Angabe
Ausbildungsberuf Tischler (m/w/d)
Standort Aßlar bei Wetzlar
Ausbildungsbeginn Jeweils im August
Ausbildungsdauer 3 Jahre (Verkürzung auf 2 bis 2,5 Jahre möglich)
Berufsschule Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar, zuständig für Tischler in der Region Lahn-Dill
Voraussetzung Mindestens Realschulabschluss
Einsatzbereiche Messebau, Ladenbau, Displaybau
Nach der Ausbildung Sehr gute Übernahmechancen, Perspektive Meister oder Techniker
Wer eine Ausbildung zum Tischler im Messebau sucht: IMA bildet jährlich im August aus. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Über den Autor

Uwe Bremer

Geschäftsführer, IMA International

IMA International ist Hersteller für Messebau, Ladenbau und Displaybau mit eigener Fertigung am Standort Aßlar bei Wetzlar. Seit 1976 realisiert das Unternehmen Projekte für mittelständische Unternehmen und Konzerne im In- und Ausland.

„Wer heute ausbildet, sichert die Qualität von morgen. Uns ist wichtig, dass junge Menschen bei IMA nicht nur einen Beruf lernen, sondern auch verstehen, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.“

FAQ

Häufige Fragen

Welchen Ausbildungsberuf bietet IMA International an?

IMA International bildet am Standort Aßlar bei Wetzlar zum Tischler (m/w/d) aus. Die Auszubildenden arbeiten in der eigenen Tischlerei und wirken an Projekten aus Messebau, Ladenbau und Displaybau mit.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Tischler bei IMA?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine Verkürzung auf 2 bis 2,5 Jahre ist möglich. Sie findet dual statt: im Betrieb in Aßlar und an der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar, die für Tischler in der Region Lahn-Dill zuständig ist.

Welche Voraussetzungen gelten für die Ausbildung?

Vorausgesetzt wird mindestens ein Realschulabschluss. Wichtig sind außerdem handwerkliches Interesse, Sorgfalt und die Bereitschaft, im Team zu arbeiten.

Wann beginnt die Ausbildung und wann kann man sich bewerben?

Die Ausbildung beginnt jeweils im August. Bewerbungen sind jederzeit möglich, auch außerhalb fester Bewerbungsfristen.

In welchen Bereichen arbeiten Auszubildende bei IMA?

Auszubildende arbeiten von der ersten Woche an in echten Projekten aus Messebau, Ladenbau und Displaybau mit, unter anderem für Unternehmen wie Buderus, Leica und Rittal. Ab dem ersten Lehrjahr fahren sie zu Messeauf- und -abbauten mit.

Welche Perspektiven gibt es nach der Ausbildung?

IMA bildet aus, um die Auszubildenden nach der Ausbildung fest ins Team zu übernehmen. Nach dem Gesellenbrief stehen Wege zum Meister oder Techniker offen, ebenso ein Studium im Bereich Holztechnik oder Innenarchitektur.