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Häufig gestellte Fragen

Welche Leistungen umfasst der Messebau?

Zu den Leistungen im Messebau gehören Konzeption, Entwurf, Planung, Konstruktion und Umsetzung von Messeständen.

Je nach Veranstaltung richten sich diese Werbebauten an Fachbesucher oder Endverbraucher. Zum Messebau gehören Gestaltung, technische Planung, Fertigung der Bauteile und Exponate, sowie der Transport des Messegutes und Montage und Demontage auf dem Messegelände.

Nach der Veranstaltung kann das Messgut eingelagert und für zukünftige Veranstaltungen erneut eingesetzt werden.

Worauf sollte man bei der Planung eines Messestandes besonders achten?

Bei der Planung eines Messestandes spielen mehrere Faktoren eine bedeutende Rolle. Dazu gehören Standgröße, Lage der Standfläche, Berücksichtigung der Besucherströme und wichtige Aussteller die in der Nachbarschaft als Publikumsmagneten wirken.

Bei der Standplanung werden Besucherführung, Präsentations- und Besprechungsbereiche, Kommunikations- und Bewirtungsräume besonders berücksichtigt.

Zusätzlich werden die technischen Vorgaben der Messegesellschaft, die jeweilige Bauordnung, Brandschutz, Fluchtwege, Auf- und Abbauzeiten, sowie logistische Anforderungen berücksichtigt.

Wie groß sollte ein Messestand sein?

Die Größe eines Messestandes hängt von mehreren Faktoren ab: Anzahl, Größe und
Anordnung der ausgestellten Produkte, geplante Besprechungs- und Bewirtungsbereiche sowie erwartete Besucherzahlen.

Auch Präsentationsflächen, Lagerbereiche und technische Ausstattung beeinflussen die benötigte Standfläche. Die Standgröße sollte so gewählt werden, dass Produkte übersichtlich präsentiert werden können und gleichzeitig ausreichend Raum für Gespräche vorhanden ist.

Wie viel Vorlaufzeit sollte für ein Messeprojekt eingeplant werden?

Die Vorlaufzeit für ein Messeprojekt hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Messetermin, Standgröße, Projektumfang und die Ziele des Ausstellers.

Für Aussteller beginnt der Messevorlauf häufig bereits mit der Reservierung der Standfläche beim Veranstalter. Veranstalter können private Unternehmen oder Messegesellschaften sein. Manche Messen finden jährlich statt, viele jedoch nur alle zwei oder sogar drei Jahre. Die Vorlaufzeit für einen Messeauftritt kann daher im Einzelfall bis zu drei Jahre betragen.

Im weiteren Verlauf werden zentrale Fragen des Messeauftritts definiert. Dazu gehören beispielsweise die Zielsetzung des Auftritts, die Positionierung im Wettbewerbsumfeld, die Lage innerhalb der Messehalle, die geplante Standgröße sowie die Frage, welche Produkte oder Leistungen auf der Messe präsentiert oder beworben werden sollen.

Wenn neu entwickelte Produkte erstmals auf einer Messe vorgestellt werden sollen, muss deren Entwicklungszeit auf den Messetermin abgestimmt werden.

Zum Messevorlauf gehören außerdem organisatorische Aufgaben wie die Planung des Messepersonals, Hotelreservierungen sowie die Erstellung von Werbematerialien und Broschüren.

Die abschließende Phase bilden Entwurf, Planung und Umsetzung des Messestandes.

Wie lange dauert die Planung eines Messestandes?

Die Planungszeit für die Standplanung hängt von Größe, Komplexität und Bauweise des Messestandes ab. Kleinere oder modulare Messestände können häufig innerhalb weniger Wochen geplant und umgesetzt werden.

Größere individuell konstruierte Messestände benötigen in der Regel eine längere Planungsphase. Besonders bei größeren, komplexeren Messeständen müssen Konzeptentwicklung, technische Konstruktion, Fertigung sowie Logistik und Genehmigungsverfahren aufeinander abgestimmt werden.

In der Praxis beginnt die Planung eines Messeauftritts häufig etwa drei bis sechs Monate vor dem Messetermin, bei größeren Projekten auch früher.

Welche Informationen werden für die Planung eines Messestands benötigt?

Für die Planung eines Messestandes werden in der Regel Angaben zur Standfläche, Hallenpläne der Messe sowie die technischen Richtlinien der Messegesellschaft benötigt.

Zusätzlich sind Informationen zu Produkten, Präsentationszielen und gewünschter Besucherführung wichtig, damit Konzept, Konstruktion und technische Planung erstellt werden können.

Welche technischen Vorschriften gelten für Messestände?

Messestände müssen die technischen Richtlinien der jeweiligen Messegesellschaft erfüllen.

Dazu gehören Vorgaben zu Bauhöhe, Deckenabhängungen, Standsicherheit (Statik), Brandschutz, Fluchtwegen sowie elektrischen Installationen.

Auch gilt es Abstandsregeln von Werbeflächen zu den Standnachbarn und die Gestaltungsvorschriften des Messeveranstalters zu berücksichtigen. Diese Anforderungen werden bereits in der Planungsphase berücksichtigt.

Welche Bauweisen werden im Messebau verwendet?

Im Messebau kommen unterschiedliche Bauweisen zum Einsatz.

Dazu gehören beispielsweise Holz- und Metallkonstruktionen sowie modulare Systembauteile. Die Bauweise richtet sich nach Gestaltung, Standgröße, statischen Anforderungen und technischer Ausstattung des Messestandes. Häufig werden verschiedene Materialien kombiniert, um stabile Strukturen und funktionale Präsentationsflächen zu schaffen.

Der Standbau kann konventionell, beispielsweise als individuelle Holzkonstruktion, oder mit standardisierten Bauteilen als Systemstand erfolgen.

Ausschlaggebend für die Wahl der Bauweise sind vor allem der Zeit- und Budgetrahmen des Projekts.

Welche Vorteile bietet Messebau aus eigener Fertigung?

Wenn Planung, Konstruktion und Fertigung im selben Unternehmen stattfinden, können Projekte effizienter umgesetzt werden. Abstimmungswege sind kürzer und Änderungen lassen sich während der Projektphase unkompliziert realisieren.

Welche Vorteile bietet ein Doppelstock Messestand?

Ein Doppelstock Messestand erweitert die nutzbare Fläche eines Messestandes durch eine zusätzliche Ebene. Dadurch entstehen separate Bereiche für Besprechungen, Präsentationen oder Hospitality, ohne die Standfläche zu vergrößern.

Besonders bei begrenzter Standgröße ermöglicht ein zweigeschossiger Messestand eine klare Trennung von Besucherbereichen
und Beratung.

Zugleich wirkt ein Doppelstockstand als räumliches Highlight mit hoher Fernwirkung und klarer Sichtbarkeit im Hallenraum. Ein Obergeschoss, das durch einen kontrollierten Zugang privilegierten Standbesuchern vorbehalten ist, wertet den Messeauftritt zusätzlich auf.

Der Doppelstockstand eröffnet dadurch auch erweiterte verkaufspsychologische Möglichkeiten.

Was ist Systemstandbau?

Systemstandbau bezeichnet eine Bauweise im Messebau, bei der modulare Bauelemente verwendet werden.

Diese Systeme bestehen aus standardisierten Aluminiumprofilen, Metallrohren, Metallknotenpunkten, Metallwürfeln, Verbindungselementen und wieder verwendbaren Bauteilen.

Hersteller bekannter Messebausysteme sind beispielsweise ALUVISION, OKTANORM, MERO oder SYMA. Deren Systeme ermöglichen flexible Standgrößen, kurze Auf- und Abbauzeiten und eine mehrfache Nutzung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Systemstand und einem individuellen Messestand?

Ein Systemstand basiert auf modularen Messebausystemen mit wieder verwendbaren Bauteilen. Ein individueller (konventioneller) Messestand wird dagegen projektbezogen geplant und konstruiert und ermöglicht eine frei gestaltete Architektur sowie markenspezifische Raumlösungen.

Wann wird ein Systemstandbau eingesetzt?

Systemstandbau wird häufig eingesetzt, wenn Messestände flexibel geplant und mehrfach verwendet werden sollen. Modulare Systeme ermöglichen eine schnelle Montage und lassen sich an unterschiedliche Standgrößen anpassen.

Dadurch eignen sie sich besonders für Unternehmen, die regelmäßig an Messen teilnehmen oder mehrere Veranstaltungen mit ähnlichen Standkonzepten planen.

Welche Vorteile bietet die Pulverbeschichtung im Messebau?

Pulverbeschichtung ist ein Verfahren zur Oberflächenveredelung von Metallbauteilen. Dabei entsteht eine widerstandsfähige und langlebige Oberfläche, die gegenüber mechanischer Belastung sowie äußeren Einflüssen besonders robust ist.

Wie lassen sich Messestände mehrfach verwenden?

Messestände können so konstruiert werden, dass einzelne Bauteile wiederverwendet oder angepasst werden können. Modulare Konstruktionen ermöglichen es, Standflächen für verschiedene Messen zu verändern oder zu erweitern.

Was passiert mit einem Messestand nach der Messe?

Nach der Messe wird der Messestand demontiert und die Bauteile werden für Transport oder Einlagerung vorbereitet. Viele Messestände werden so geplant, dass einzelne Elemente bei zukünftigen Veranstaltungen wieder eingesetzt werden können.

Wie werden internationale Messeprojekte umgesetzt?

Bei internationalen Messeprojekten werden Planung, Logistik und Montage frühzeitig koordiniert.

Häufig arbeiten Messebauunternehmen mit lokalen Partnern zusammen, um Transportwege zu reduzieren sowie Auf- und Abbauzeiten und technische Vorgaben der Messehallen einzuhalten. Auf diese Weise werden Reise- und Personalkosten eingespart.

Wie werden Messestände für Messen in China umgesetzt?

Für Messeauftritte in China müssen Planung, Logistik und Produktion frühzeitig koordiniert
werden.

Häufig werden Messestände lokal produziert, um Transportwege zu reduzieren und technische Vorgaben der Messehallen einzuhalten.

Planung, Konstruktion und Projektkoordination erfolgen dabei in enger Abstimmung mit lokalen Produktions- und Montageteams vor Ort.

Was umfasst ein Ladenbaukonzept?

Ein Ladenbaukonzept umfasst die Planung, Gestaltung und Einrichtung einer Verkaufsfläche. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Präsentationssysteme, Theken, Regale oder Einbauten, die Produkte strukturiert präsentieren und Besuchern eine klare Orientierung im Store ermöglichen.

Die Gestaltung des Verkaufsraums unterstützt eine gezielte Kundenführung und trägt dazu bei, den Absatz zu fördern.

Worauf sollte man bei der Planung eines Stores achten?

Bei der Planung eines Stores spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehören Struktur der Verkaufsfläche, Platzierung von Produkten und Warensicherung, Wegeführung sowie Beratungsbereiche.

Ziel ist es, Produkte übersichtlich zu präsentieren und Besuchern eine klare Orientierung im Verkaufsraum zu ermöglichen. Übergeordnetes Ziel des Ladenbaus ist es den Verkauf optimal zu fördern.

Wie groß sollte eine Verkaufsfläche im Store gestaltet werden?

Die ideale Größe einer Verkaufsfläche hängt vom Sortiment, der Zielgruppe sowie der
gewünschten Produktpräsentation ab.

Neben der eigentlichen Präsentationsfläche müssen auch Wegeführung, Beratungsbereiche und Lagerflächen berücksichtigt werden.

Eine klare Struktur der Verkaufsfläche erleichtert Besuchern die Orientierung und unterstützt eine übersichtliche Produktdarstellung.

Wie wird ein Storekonzept für mehrere Filialen umgesetzt?

Wenn ein Storekonzept an mehreren Standorten umgesetzt werden soll, werden Möbel und Einrichtungselemente idealerweise standardisiert entwickelt.

Diese können anschließend in Serie produziert und an verschiedene Filialen angepasst werden. Dadurch lassen sich mehrere Stores mit identischer Gestaltung und vergleichbarer Struktur und hoher Wiedererkennung realisieren.

Ein gutes Storekonzept spiegelt die Markenwelt des Herstellers unverwechselbar wieder.

Wie wird Serienfertigung im Ladenbau umgesetzt?

Serienfertigung im Ladenbau bedeutet, dass Möbel und Einrichtungselemente für mehrere Standorte gleichbleibend in Qualität und Erscheinungsbild produziert werden.

Dies ist besonders bei Filialkonzepten oder Rollout-Projekten üblich, bei denen ein Storekonzept an verschiedenen Standorten umgesetzt werden soll.

Wie lassen sich Stores für unterschiedliche Standorte anpassen?

Auch bei einheitlichen Storekonzepten müssen Verkaufsflächen an unterschiedliche Raumgrößen oder Grundrisse abgestimmt werden.

Möbel werden daher in systematisierten Rastermaßen geplant, um flexibel an verschiedene Raumsituationen angepasst werden zu können.

Präsentationssysteme und Wegeführung werden so geplant, dass sie auf unterschiedliche Standorte übertragen werden können.

Welche Möbel können im Ladenbau gefertigt werden?

Im Ladenbau entstehen unterschiedliche Möbel und Einrichtungselemente für Verkaufsflächen.

Dazu gehören beispielsweise Regalsysteme, Präsentationsmöbel, Warenträger, Vitrinen, Beratungstische sowie Verkaufstheken.

Diese Möbel strukturieren Verkaufsflächen und unterstützen eine übersichtliche Präsentation von Produkten im Store.

Wie können Produkte im Verkaufsraum sichtbar präsentiert werden?

Produkte können im Verkaufsraum über verschiedene Präsentationssysteme dargestellt
werden.

Dazu gehören beispielsweise Displays, Präsentationsmöbel, Vitrinen,
Präsentationswände oder Shop-in-Shop-Flächen. Diese Elemente strukturieren Verkaufsflächen und lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte Produkte oder
Markenbereiche.

Was ist Displaybau?

Displaybau umfasst die Entwicklung und Fertigung von Präsentationssystemen für Produkte. Dazu gehören beispielsweise POS-Displays, Präsentationswände, Vitrinen oder modulare Präsentationssysteme für Verkaufsflächen, Showrooms oder Ausstellungen.

Durch standardisierte Serienfertigung lässt sich eine hohe Kosteneffizienz erzielen.

Wo werden Displays eingesetzt?

Displays werden im Einzelhandel, auf Messen, in Showrooms oder in Ausstellungen eingesetzt. Sie dienen dazu, Produkte sichtbar zu präsentieren, Informationen strukturiert darzustellen und die Aufmerksamkeit von Besuchern auf bestimmte Produkte zu lenken.

Was sind Shop-in-Shop-Systeme?

Shop-in-Shop-Systeme sind eigenständige Präsentationsflächen innerhalb bestehender
Verkaufsumgebungen. Sie ermöglichen Marken eine klar abgegrenzte Präsentation ihrer Produkte innerhalb eines größeren Sortiments.

Wie werden Produkte in Showrooms präsentiert?

In Showrooms werden Produkte häufig über Präsentationsmöbel, Displays, Vitrinen oder großflächige Präsentationswände dargestellt.

Ziel ist eine übersichtliche Präsentation von Produkten sowie eine klare Darstellung der Marke im Raum. Ein gutes Display spiegelt die Markenwelt des Herstellers unverwechselbar wieder.

Welche Präsentationssysteme werden für Ausstellungen eingesetzt?

In Ausstellungen werden häufig Präsentationswände, Vitrinen, Displays oder modulare Ausstellungssysteme eingesetzt. Diese Systeme ermöglichen eine strukturierte Darstellung von Produkten, Exponaten oder Informationen.

Welche Arten von POS-Displays gibt es?

Zu den häufigsten POS -Displays gehören Boden-Displays, Thekendisplays, Blister-Wände, Präsentationsregale, Vitrinen oder modulare Präsentationssysteme für unterschiedliche Produkte.

Warensicherung und Verkaufsförderung stehen hierbei ebenso im Vordergrund wie der Wiedererkennungswert der Marke.

Was ist eine Wanderausstellung?

Eine Wanderausstellung ist eine Ausstellung, die an mehreren Standorten gezeigt wird.

Dafür werden Präsentationssysteme so entwickelt, dass sie transportiert, wiederholt auf- und abgebaut und an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden können.

Häufig kommen modulare Ausstellungssysteme zum Einsatz, die sich flexibel an verschiedene Räume und Flächen anpassen lassen.

Wie werden Ausstellungen für mehrere Standorte umgesetzt?

Wenn eine Ausstellung an verschiedenen Orten gezeigt werden soll, werden
Präsentationssysteme häufig modular geplant. Dadurch können Ausstellungselemente transportiert, an unterschiedliche Räume angepasst und mehrfach eingesetzt werden.

Welche Präsentationslösungen gibt es im Displaybau?

Im Displaybau kommen unterschiedliche Präsentationslösungen zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise POS-Displays, Präsentationsmöbel, Vitrinen, Präsentationswände oder modulare Shop-in-Shop-Systeme.

Welche Leistungen umfasst der Servicebereich im Messebau?

Der Servicebereich umfasst organisatorische und projektbezogene Leistungen rund um Messeauftritte und Präsentationsflächen.

Dazu gehören beispielsweise Projektkoordination, Logistik, Montage und Demontage, Einlagerung von Bauteilen sowie organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen.

Was bedeutet Full-Service im Messebau?

Full-Service beschreibt eine gesamtumfassende Betreuung eines Messeprojekts. Dazu gehören Planung, Konstruktion, Fertigung, Logistik, Montage und organisatorische Abstimmungen rund um den Messeauftritt.

Ziel ist eine koordinierte Umsetzung aller Projektphasen und Dienstleistungen.

Wer koordiniert die verschiedenen Dienstleister bei einem Messeprojekt?

Bei größeren Messeprojekten arbeiten häufig mehrere Gewerke zusammen, zum Beispiel Grafikproduktion, Medientechnik, Technik oder Logistik. Unsere Projektkoordination sorgt dafür, dass Planung, Auf- und Abbau und Ablauf der einzelnen Leistungen aufeinander abgestimmt sind.

Was passiert mit einem Messestand nach der Messe?

Nach der Messe wird der Messestand demontiert und die Bauteile werden für Transport oder Einlagerung vorbereitet. Viele Messestände werden so konstruiert, dass einzelne Elemente bei zukünftigen Veranstaltungen wieder eingesetzt oder an neue Standflächen angepasst werden können.

Können Messestände eingelagert werden?

Viele Messestände werden so konstruiert, dass einzelne Bauteile nach der Messe eingelagert werden können. Bei zukünftigen Veranstaltungen lassen sich diese Elemente wiederverwenden oder an neue Standflächen anpassen.

Was sind Hausmessen?

Hausmessen sind Unternehmensveranstaltungen, bei denen Produkte oder Dienstleistungen in eigenen Räumlichkeiten oder bei Kunden präsentiert werden.

Präsentationsflächen, Displays oder temporäre Ausstellungsbereiche werden dabei speziell für Besucher, Kunden oder Geschäftspartner gestaltet.

Was sind Roadshows?

Roadshows sind mobile Präsentationsformate, bei denen Produkte oder Marken an mehreren Standorten vorgestellt werden. Präsentationssysteme und Displays werden so konzipiert, dass sie transportiert, mehrfach aufgebaut und an unterschiedliche Locations angepasst werden können.

IMA realisiert auch teils kundenspezifische Formen der Roadshow. Hierzu können Kunden ihre Roadshow auf einer eigens programmierten Plattform online einstellen und die gewünschten Exponate buchen. Die gesamte damit verbundene Logistik wird von IMA abgewickelt. Dazu gehören Auslagerung, Hin- und Rücktransport sowie nach der Eingangsprüfung die anschließende Einlagerung der Exponate.

Welche Aufgaben umfasst Eventbetreuung bei Veranstaltungen?

Eventbetreuung umfasst die Organisation und Koordination von Präsentationsflächen sowie technische und organisatorische Abläufe während einer Veranstaltung. Dazu gehören beispielsweise Präsentationssysteme, Technik, Catering, Medientechnik, Support, Ablaufplanung und die Abstimmung beteiligter Dienstleister.

Was sind flüchtige organische Verbindungen (VOC) und warum sind sie relevant?

VOC (Volatile Organic Compounds) sind erdölbasierte Lösungsmittel der Kohlenstoffchemie in lösemittelhaltigen Lacken, die während der Verarbeitung verdunsten. Sie belasten die Luft in Produktionsräumen, unterliegen gesetzlichen Grenzwerten (EU-Richtlinie 2004/42/EG) und erfordern die strikte Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen – bei unsachgemäßer Verarbeitung sind sie ernsthaft gesundheitsschädigend. Wasserbasierte Lacke enthalten bis zu 80 % weniger VOC.

Sind Wasserlacke im Messebau genauso belastbar wie lösemittelhaltige Lacke?

Moderne 2K-Wasserlacksysteme erreichen eine Kratzfestigkeit von 3H bis 4H (DIN EN ISO 15184) und sind für die meisten Anwendungen im Messebau vollwertige Alternativen. Bei extremer Beanspruchung kann die Kombination beider Systeme sinnvoll sein.

Darüber hinaus sind Wasserlacke deutlich besser verträglich für die Beschäftigten in der Produktion – ein relevanter Vorteil im täglichen Arbeitsumfeld.

Können Wasserlacke auch auf Metall eingesetzt werden?

Ja. Voraussetzung ist eine geeignete Vorbehandlung der Metalloberfläche – etwa durch Primer oder Haftvermittler. Typische Einsatzbereiche sind Displays und Konstruktionselemente.

Welche Materialien eignen sich besonders gut für Wasserlacke?

Holzwerkstoffe wie MDF und Multiplex eignen sich hervorragend. Aber auch Metall und Kunststoff können mit wasserbasierten Lacken beschichtet werden – je nach Anforderung und Oberflächenvorbereitung.

Wie lange trocknen Wasserlacke im Vergleich zu lösemittelhaltigen Lacken?

Moderne Wasserlacke sind bei 20° C und Umlufttrocknung in 15–20 Minuten staubtrocken und in unter 30 Minuten grifftrocken. Mit UV-Härtung lassen sich Trocknungszeiten weiter reduzieren. Lösemittelhaltige Lacke können teils schneller oberflächentrocken sein, benötigen aber oft längere Durchhärtezeiten.

Wie funktioniert Messebau in China mit einem deutschen Partner?

Konzept, Design und technische Planung entstehen in Deutschland – in enger Abstimmung zwischen IMA und dem Partner. Fertigung und Aufbau vor Ort übernimmt der Partner in China. Kunden haben einen zentralen Ansprechpartner und profitieren von eingespielten Abläufen zwischen beiden Partnern.

Welche Vorteile hat die lokale Fertigung eines Messestands in China?

Die Fertigung vor Ort reduziert Transportaufwand und vermeidet Zollprozesse. Anpassungen können direkt im Projektverlauf umgesetzt werden, ohne Abhängigkeit von internationalen Lieferketten – das reduziert Kosten und erhöht die Flexibilität im Projekt.

Wer übernimmt die Koordination bei internationalen Messeprojekten?

Planung, Terminsteuerung und Abstimmungen laufen zentral über IMA. Kunden haben keinen eigenen Koordinationsaufwand – die Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern ist seit vielen Jahren erprobt.

Wie wird die Qualität bei der Umsetzung in China sichergestellt?

IMA und der Partner arbeiten auf Basis gemeinsamer Projekterfahrung zusammen. Anforderungen aus Konstruktion, Materialwahl und Ausführung werden im Projektverlauf gemeinsam abgestimmt und überprüft.

Kann ich als europäisches Unternehmen auf chinesischen Messen ausstellen ohne eigene Kontakte vor Ort zu haben?

Ja. IMA und der Partner übernehmen die gesamte Projektabwicklung vor Ort – von der Fertigung bis zur Betreuung auf der Messe. Eigene Kontakte oder Kenntnisse des chinesischen Messemarkts sind auf Auftraggeberseite nicht erforderlich.

Was ist günstiger – Messestand mieten oder kaufen?

Kurzfristig ist ein Mietstand günstiger. Bei regelmäßiger Nutzung kann ein eigener Messestand langfristig wirtschaftlicher sein. Entscheidend ist dabei, wie häufig der Stand eingesetzt wird und ob eine Wiederverwendung geplant ist.

Wie oft muss ein Messestand genutzt werden, damit sich ein Kauf lohnt?

Das hängt von Größe und Komplexität ab. In vielen Fällen amortisiert sich ein individueller Messestand nach mehreren Einsätzen über zwei bis vier Jahre. Voraussetzung ist, dass Konstruktion und Gestaltung auf Wiederverwendbarkeit ausgelegt sind.

Was sind Mischmodelle im Messebau?

Mischmodelle kombinieren gemietete Standardstrukturen mit individuell gefertigten Elementen. Dadurch lassen sich Kosten und Flexibilität gezielt steuern. Sie kommen besonders dann zum Einsatz, wenn sich Anforderungen zwischen verschiedenen Messen unterscheiden.

Ist ein Mietstand weniger hochwertig?

Nicht zwingend. Mietsysteme können hochwertig umgesetzt werden, sind jedoch konstruktiv standardisiert und bieten weniger individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Die wahrgenommene Qualität hängt dabei stark von Ausführung, Materialwahl und Detailgrad ab.

Sind wiederverwendbare Messestände nachhaltiger?

Ein mehrfach genutzter Messestand ist in der Regel nachhaltiger als kurzfristige Einzellösungen. Entscheidend ist die Nutzungsdauer und Wiederverwendbarkeit. Systeme, die über mehrere Jahre eingesetzt werden, reduzieren Materialverbrauch und Transportaufwand deutlich.

Gibt es bei einem eigenen Messestand andere Vorschriften als beim Mietstand?

Grundsätzlich gelten für beide Varianten dieselben Vorschriften des jeweiligen Messegeländes. Bei Aufbauten ab einer bestimmten Höhe – in der Regel ab drei Metern – müssen Konstruktionszeichnungen und statische Nachweise beim Veranstalter eingereicht werden. IMA International übernimmt dies als Teil der Projektabwicklung für seine Kunden.

Wie viel Vorlaufzeit brauche ich – Mietstand oder eigener Messestand?

Bei einem Mietstand genügen oft 4–8 Wochen, da Konstruktion und Grundsystem bereits vorhanden sind. Ein individueller Messestand benötigt in der Regel 3–6 Monate – Konzept, Konstruktion und Fertigung brauchen Zeit. Mischmodelle liegen je nach Anteil der individuellen Komponenten dazwischen. Für eine belastbare Planung empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung – idealerweise bevor das Messebudget final festgelegt ist.

Was ist ein Display?

Ein Display ist ein Präsentationssystem für Produkte oder Inhalte, das im Handel, in Showrooms oder in Ausstellungen eingesetzt wird.

Wann lohnt sich eine Serienfertigung?

Wenn ein System mehrfach eingesetzt, an mehreren Standorten ausgerollt oder langfristig betrieben werden soll.

Welche Materialien werden verwendet?

Je nach Anforderung Holz, Metall und Kunststoffe - häufig in Kombination.

Warum ist ein Prototyp wichtig?

Weil sich Konstruktion, Funktion, Haptik, Oberflächenwirkung und Montage im realen Maßstab prüfen lassen.

Was bedeutet reproduzierbare Umsetzung?

Dass ein Display in gleichbleibender Qualität produziert, nachbestellt und erweitert werden kann.

Wie viel Vorlaufzeit braucht eine Serienfertigung im Displaybau?

Das hängt von Komplexität, Materialien und Stückzahl ab. Als Orientierung: Einfache Systeme benötigen nach Freigabe des Prototyps in der Regel 4–6 Wochen bis zur ersten Serienlieferung. Komplexere Systeme mit technischer Integration oder speziellen Oberflächen benötigen 8–12 Wochen. Entscheidend ist, dass Konstruktion und Materialien vor Serienstart vollständig freigegeben sind. Für eine belastbare Planung empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung – idealerweise bereits in der Konzeptphase.

Wie viel Vorlaufzeit brauche ich – Mietstand oder eigener Messestand?

Bei einem Mietstand genügen oft 4–8 Wochen, da Konstruktion und Grundsystem bereits vorhanden sind. Ein individueller Messestand benötigt in der Regel 3–6 Monate – Konzept, Konstruktion und Fertigung brauchen Zeit. Mischmodelle liegen je nach Anteil der individuellen Komponenten dazwischen. Für eine belastbare Planung empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung – idealerweise bevor das Messebudget final festgelegt ist.

Welche Materialstärken können verarbeitet werden?

Bleche werden mit einer Materialstärke von 0,5 bis 20 mm verarbeitet. Eingesetzt werden vor allem Stahl und Aluminium. Je nach Anforderung sind auch andere Materialien möglich.

Wie groß können Bauteile für die Pulverbeschichtung sein?

Die Jumbo-Coat-Pulverbeschichtungsanlage beschichtet Bauteile bis zu 2,0 m Breite, 2,3 m Höhe und 6,0 m Länge bei einem Gewicht von bis zu 2 Tonnen. Auch sehr große Konstruktionsteile werden so am Standort beschichtet. Transportwege zu Beschichtungsbetrieben entfallen.

Werden auch Prototypen und Einzelstücke gefertigt?

Ja. Das Spektrum reicht von Prototypen und Einzelstücken über Kleinserien bis hin zu Großserienprojekten. Kurzfristige Änderungswünsche lassen sich direkt in der Fertigung berücksichtigen.

Was bedeutet Komplettmontage?

Die 3D-Werkstätte montiert nicht nur die selbst produzierten Bauteile, sondern integriert auf Wunsch auch externe Komponenten wie Leuchten, Monitore, Produkteinsätze oder Werbegrafiken. Das fertige Produkt wird vollständig montiert und ausgeliefert.

Wie läuft die Abstimmung mit IMA International ab?

Da beide Unternehmen in Aßlar unter einem Dach arbeiten, erfolgt die Abstimmung ohne Umwege. Maße, Verbindungspunkte und Oberflächen werden gemeinsam geplant. Ein fester Ansprechpartner verantwortet das gesamte Projekt – unabhängig davon, ob Holz-, Metall- oder kombinierte Lösungen benötigt werden.

Welche Vorteile hat ein Messebauer mit eigener Metallverarbeitung?

Der größte Vorteil ist die Eliminierung von Schnittstellen. Wenn Holzverarbeitung, Metallverarbeitung und Beschichtung am selben Standort stattfinden, entfällt die Abhängigkeit von externen Zulieferern.

Konstruktionsänderungen können sofort umgesetzt werden, Maße werden im selben Haus abgeglichen und die Qualitätskontrolle erfolgt durchgängig. Das bedeutet kürzere Produktionszeiten, zuverlässigere Termine und ein einziger Ansprechpartner für das gesamte Projekt.

Wie lange dauert die Fertigung von Metallbauteilen für einen Messestand?

Das hängt von Komplexität und Menge ab. Einfache Bauteile wie Beschläge oder Bodenprofile sind in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen fertig. Komplexere Schweißbaugruppen benötigen typischerweise zwei bis vier Wochen.

Da Metallverarbeitung und Messebau-Produktion im IMA-Verbund am selben Standort stattfinden, kann die Fertigung direkt in den Gesamtproduktionsplan integriert werden – ohne zusätzliche Lieferzeiten zwischen Gewerken.

Ab welcher Menge lohnt sich die Zusammenarbeit mit der 3D-Werkstätte?

Es gibt keine Mindestmengen. Einzelstücke, Kleinserien und Großprojekte werden gleichwertig behandelt. Anfragen sind unabhängig von Projektgröße oder Stückzahl möglich.

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